Obstwiesen für Ravensburg
Stadt Ravensburg
Kategorie:
Arten- und Biotopschutz
Schlagworte:
Streuobstwiesen, Biodiversität, Naturerfahrung
Projektlaufzeit:
Nov. 2016 bis Dez. 2018
Partner:
NABU Ravensburg e.V.,
Bio-Landwirte Walter Emser-Wopold und Christof Schaaf,
Buddhistisches Zentrum Ravensburg,
Stiftung NatureLife-International
Förderer:
Eigenmittel Stadt Ravensburg,
Allianz Deutschland
Kontakt:
Stadt Ravensburg
Abt. Grünflächen und Ökologie
Steffi Rosentreter
Als "Allianz für die Zukunft" wurden 2016 mit Vertretern des NABU Ravensburg e.V. und des Buddhistischen Zentrums Ravensburg 60 Obsthochstämme auf drei Streuobstwiesen gepflanzt.
Die größte Fläche, der "Zwetschengarten", liegt neben dem Waldkindergarten Rahlenwald. Dort wurden 35 Zwetschen, aber auch Äpfel, Kirschen und Birnen gepflanzt. Ausgewählt wurden alte, regionale Sorten wie zum Beispie ‘Schussentäler’ oder ‘Ravensburger’. Im Zwetschengarten finden immer wieder mit den "Waldkindern" tolle Aktionen statt, die den Kindern die Bedeutung der Streuobstwiesen nahebringen.
Im "Birnengarten", einem achtzigjährigen, ökologisch sehr wertvollen Bestand wurden zehn Mostbirnen ergänzt. Die über 60 alten Birnbäume bieten mit ihren Höhlen unter anderem Fransenfledermäusen Lebensraum. Mit der Ergänzungspflanzung ist die Vielfalt auch für die Zukunft gesichert.
An einem beliebten Spazierweg wurde der "Quittengarten" durch Quitten und Speierlinge ergänzt. Der Speierling hat eine große kulturgeschichtliche Bedeutung, ist allerdings rar geworden.
Die Pflege übernehmen Mitglieder des NABU, des Buddhistischen Zentrums und Bio-Landwirt Schaaf. In dem Projekt arbeiten verschiedene gesellschaftliche Gruppen, NABU, Allianz Deutschland, Stiftung NatureLife-International und die Stadt Ravensburg gemeinsam für mehr Biodiversität. Neben der gesellschaftlichen Komponente werden bei dem Projekt die Ziele des Natur-, Arten- und Klimaschutzes mit denen der Naherholung verbunden und so alle Aspekte des Nachhaltigkeitsgedanken gelebt.


